Russland

17.11.13

Das neue Russland, jenes, welches sich nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion herauskristallisiert hat, wird wesentlich geprägt von Präsident Putin. Seine Strategien, seine Vorstellungen und seine Weisheiten wurden in der ersten Periode seiner Machtausübung umgesetzt und sind nun, in der zweiten Periode, wieder zu spüren.

Russland muss mit dem Makel leben, die Wirtschaft falsch gehandhabt zu haben und darauf im Wettstreit mit dem Westen einen Zusammenbruch erlebt zu haben. Falsche Deutung der Psyche von Menschen, der starke Missbrauch von Regelungen durch staatlichen Behörden auf die Bevölkerung und damit auch auf sich selbst organisierende Gruppen und Verbände, dies sind Gründe für eine Abwärtsspirale der ökonomischen Verhältnisse.

Mit der Öffnung zum Westen hat sich das Land in eine friedliche Zukunft gerettet, bei der zwar ein Teil der Machtansprüche neu diskutiert werden mussten, aber die Erholung des Landes in Aussicht gestellt waren.

Die Bundesregierung hat sich mit dem früheren Kanzler Gerhard Schröder besonders um die Gasversorgung in Europa verdient gemacht, was sogar von der Bundeskanzlerin Merkel derzeit in dem Kanzlerduell gewürdigt wurde. 

Putin hat diese Neugestaltung nicht nur erlaubt, sondern gefördert. Dennoch gibt er sich als Mensch, der sich nicht scheut, seine Gegner, sei es ein sibirischer Tiger, oder ein Wirtschaftslenker, schonungslos zu beseitigen. Selbstverständlich geraten diese Ansichten zu einem Leitfaden der Handlungen von Behörden und Staatsdienern. Leider werden in Russland immer noch die einfachen Menschen zum Ziel der ausgelösten Beseitigungsaktionen. Es fehlt an Vertrauen in die Selbstorganisation von Aufklärung durch die Medien bis hin zum einzelnen Blogger, seitens der Machthaber und in die behördliche,  polizeilicher Arbeit und Rechtsprechung, seitens der Bevölkerung. 

Die ungerechten Strukturen der Macht sind lange Zeit aufgeprägt gewesen und lassen sich nicht von heute auf morgen aussetzen. Ein Mensch alleine, selbst an der Spitze der Regierung, kann nur den Boden für eine bessere Zukunft bereiten, alle Maßnahmen ergreifen, um die Erziehung zu gerechteren Einsichten zu fördern. Für eine dauerhafte Etablierung einer in sich zufriedenen Gesellschaft muss die Umsetzung in den Familien erfolgen und die Kinder sollen sich in einer aufgeklärten Welt zurecht finden. 

Bei den technischen Möglichkeiten und schnell aufeinander folgenden Entwicklungen mit tiefgreifenden Veränderungen hinsichtlich des Zusammenlebens, fällt es schwer, den Überblick zu behalten und an eine bessere Zukunft zu glauben, aber Russland kann sich zu einer besseren Gesellschaft entwickeln, welche tolerant und gutmütig agiert.

In Europa braucht und darf man keine Angst vor diesem Russland haben, man muss nur darauf warten können, dass sich dieses Vertrauen in eine Führungsnation und Weltmacht Russland einstellt, wie wir es von den Amerikanern bereits kennen und gewöhnt sind. In Deutschland wird daran mitgearbeitet und jeder kann in seinem Umfeld helfen, wenn er in Russland das gutmütige Väterchen erkennt.

 

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